Bergheim

Kirche St. Magnus Unterstall

Kirche St. Mauritius

Den ersten urkundlichen Nachweis gibt es durch die Konsekration der Kirche durch Bischof Otto von Eichstätt zwischen 1182 und 1195.
Die Kirche ist zu Ehren der Heiligen Mauritius und Dionysius geweiht worden, der Namensgeber war Mauritius.
Bereits vorher muss es eine Kirche gegeben haben, diese stand unter dem Patrozinium des heiligen Dionyius, leider gibt es darüber keine weiteren Unter-lagen.
1308 wird nochmals über eine Kirchenweihe in Bergheim berichtet. 1315 wurde die Pfarrkirche Bergheim durch Bischof Philipp von Eichstätt dem Kloster Kaisheim geweiht, in diesem Jahr wird auch erstmals ein Pfarrer genannt.

Geschichte

1625

Kirche wurde um 5 Meter verlängert

1628

Der Pfarrhof mit Stadel wurde gebaut

1634

Das Benefizium war bis 1725 wegen des Dreißigjährigen Krieges nicht besetzt

1776

Der Kirchturm wurde renoviert, die Sakristei erweitert

1800

Eine neue Orgel wurde gekauft

1861

Drei Altäre wurden neu gefasst

1863

Der Pfarrhof wurde renoviert

1871

Eine neue Orgel mit 8 Registern wurde erstanden

1899

Kirche wurde umfassend restauriert

1920

Glocken wegen Beschlagnahmung von 1917 ersetzt

1922

Elektrisches Licht in Pfarrhof, Kirche und Benefiziatenhaus eingerichtet

1936

Neue Orgel mit 9 Registern und 2 Manualen

1948

Friedhof wurde erweitert und ein Leichenhaus gebaut

1949

Das Kirchendach wurde neu eingedeckt

1950

Pfarrer Schmid wurde zum 40-jährigen Priesterjubiläum zum Ehrenbürger ernannt, Kirche wurde um 12,50 Meter verlängert und die drei Altäre wurden nach Westen verlegt

1952

Glocken wurden wieder beschafft

1973

Der Kirchturm wurde renoviert und die Holzkonstruktion des Turmes erneuert, statt Schieferplatten wurde mit Holzschindel abgedeckt

1978

Das Jahre lang leer stehende Benefizium Anwesen wurde verkauft, bzw. mit einem Grundstück getauscht

1995

Die Sakristei wurde renoviert und mit neuen Möbeln ausgestattet

1996

Der ganze Kirchenraum mit Einrichtungen wurde wegen starken Befall mit Nagekäfer begast

1999

Pfarrhaus mit Hofraum (852 qm) wurde auf 75 Jahre Erbpacht abgegeben, der Garten bleibt im Besitz der Pfarrpfründe

2001

Die Empore wurde renoviert, das Kirchenschiff und die Seitenwände getüncht, eine neue Orgel mit 12 Registern und 2 Manuale wurde gekauft

Kapellen

In Unterstall gibt es im Ort vier Fronleichnamskapellen, wobei sich bei der Kapelle beim Anwesen Götzenberger (dem früheren Jesuitenhof) ein fast lebensgroßer Christus an der Geißelsäule von 1650 befindet. 

Die Kapellen befinden sich bei den Anwesen Medele Xaver, Götzenberger Anton, Hartmann Konrad und Schlamp Johann.