Unterstall

Kirche St. Ägidius

Kirche St. Magnus

Die Kirche ist dem heiligen St. Magnus geweiht. 1179 wird sie erstmals in einem Schutzbrief des Papstes Alexander III. für das Domkapitel Eichstätt erwähnt. Das Patronatsrecht tausche der Bischof 1283 an das Domkapitel gegen das von Möckenlohe, erhielt es aber 1287 wieder zurück. Bis zum 15. Jahrhundert stand die Unterstaller Kirche an einem anderen Platz als jetzt, da 1421 auf dem Kirchberg noch die Burg stand. Der heutige Standort wird erstmals 1520 erwähnt.

Historie

  • 1625

    Kirche wurde um 5 Meter verlängert
  • 1628

    Der Pfarrhof mit Stadel wurde gebaut
  • 1634

    Das Benefizium war bis 1725 wegen des Dreißigjährigen Krieges nicht besetzt
  • 1776

    Der Kirchturm wurde renoviert, die Sakristei erweitert
  • 1800

    Eine neue Orgel wurde gekauft
  • 1861/62

    Drei Altäre wurden neu gefasst
  • 1863/64

    Der Pfarrhof wurde renoviert
  • 1871

    Eine neue Orgel mit 8 Registern wurde erstanden
  • 1899

    Kirche wurde umfassend restauriert
  • 1920

    Glocken wegen Beschlagnahmung von 1917 ersetzt
  • 1922

    Elektrisches Licht in Pfarrhof, Kirche und Benefiziatenhaus eingerichtet
  • 1936

    Neue Orgel mit 9 Registern und 2 Manualen
  • 1948

    Friedhof wurde erweitert und ein Leichenhaus gebaut
  • 1949

    Das Kirchendach wurde neu eingedeckt
  • 1950

    Pfarrer Schmid wurde zum 40-jährigen Priesterjubiläum zum Ehrenbürger ernannt, Kirche wurde um 12,50 Meter verlängert und die drei Altäre wurden nach Westen verlegt
  • 1952

    Glocken wurden wieder beschafft
  • 1973

    Der Kirchturm wurde renoviert und die Holzkonstruktion des Turmes erneuert, statt Schieferplatten wurde mit Holzschindel abgedeckt
  • 1978

    Das Jahre lang leer stehende Benefizium Anwesen wurde verkauft, bzw. mit einem Grundstück getauscht
  • 1995

    Die Sakristei wurde renoviert und mit neuen Möbeln ausgestattet
  • 1996

    Der ganze Kirchenraum mit Einrichtungen wurde wegen starken Befall mit Nagekäfer begast
  • 1999

    Pfarrhaus mit Hofraum (852 qm) wurde auf 75 Jahre Erbpacht abgegeben, der Garten bleibt im Besitz der Pfarrpfründe
  • 2001

    Die Empore wurde renoviert, das Kirchenschiff und die Seitenwände getüncht, eine neue Orgel mit 12 Registern und 2 Manuale wurde gekauft

Kapellen

In Unterstall gibt es im Ort vier Fronleichnamskapellen, wobei sich bei der Kapelle beim Anwesen Götzenberger (dem früheren Jesuitenhof) ein fast lebensgroßer Christus an der Geißelsäule von 1650 befindet. Die Kapellen befinden sich bei den Anwesen Medele Xaver, Götzenberger Anton, Hartmann Konrad und Schlamp Johann.

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